Ingwer


Zingiber officinale

Ingwer

Ingwer wächst in tropischen und subtropischen Regionen und wird hauptsächlich in asiatischen Ländern (Indien, Indonesien, China), aber auch in anderen Teilen der Welt kultiviert. Die genaue Herkunft der Pflanze ist unbekannt. Fix ist, dass Ingwer schon seit der Antike eine beliebte Küchen- und Heilpflanze ist, die vor allem bei Magenproblemen und Durchfall eingesetzt wurde. Ausgehend von China und Indien verbreitete sich das Wissen über die Heilwirkung auch in die griechischen und römischen Länder. Die beeindruckende Wirkung von Ingwer wurde sowohl von Hildegard von Bingen (1098 - 1179) als auch von Paracelsus (1493 - 1541) geschätzt. Heute wird er auf Grund seiner Inhaltstoffe auch gerne als Superfood bezeichnet.

Zuverlässiger Helfer bei Übelkeit
Ingwer wird vor allem bei Erkrankungen von Magen und Darm, bei Übelkeit und bei Reisekrankheit eingesetzt. Hier soll er die Brechneigung erheblich reduzieren, vor allem wenn sie durch Bewegung verursacht wird. Die Kommission E befürwortet den Einsatz von Ingwer bei Magen-Darm-Beschwerden und bei Übelkeit. Äußerlich angewendet wirkt Ingwer bei rheumatischen Bescherden entspannend und schmerzlindernd. Auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin wird er unter anderem zur Behandlung von Rheuma und Muskelschmerzen eingesetzt. Auf Grund seiner antiviralen, antibakteriellen Eigenschaften wird er außerdem gerne zur Vorbeugung oder Behandlung von Erkältungskrankheiten eingesetzt. Probieren Sie hier unbedingt selbstgemachten Ingwertee.

Ingwer war 2018 Heilpflanze des Jahres.

Vor allem aus der chinesischen, indischen und karibischen Küche ist Ingwer nicht mehr wegzudenken. Bio Ingwer muss übrigens nicht unbedingt geschält werden, es genügt gründliches Abwaschen.


Familie: Ingwergewächse (Zingiberaceae)

Pflanze und Blüte: ausdauernde krautige Pflanze, von 50 bis 150 cm hoch; aromatischer, knolliger Wurzelstock, der auch gerne als Küchengewürz verwendet wird; gelbe oder violette Blüten, in Blütenähren angeordnet; Blütezeit: Juli und August;

Inhaltstoffe: ätherisches Öl, Gingerol, Scharfstoffe, Vitamin C, Mineralstoffe

Wirkung: antioxidativ, antiviral, entzündungshemmend, anregend auf die Magensaft- und Speichelbildung, durchblutungsfördernd

Verwendete Pflanzenteile: Wurzel


Produkte mit Ingwer:
INIZIO verwendet Ingwer vor allem als ätherisches Öl.
Körperöl KRAFTSTOFF mit Ingwer
Fußöl STANDPUNKT mit Ingwer


LUNAS TIPP:
Linderung bei Reisekrankheit

Wer öfters an Reisekrankheit leidet, kann sich zu den üblichen Präparaten leicht wie folgt Erleichterung schaffen:

Ingwertee
Für einen halben Liter Tee ca. 40 g Ingwerwurzel grob zerkleinern oder in Scheiben schneiden und mit heißem Wasser überbrühen. Mindestens 5 Minuten ziehen lassen. Je länger Sie den Tee ziehen lassen, je schärfer wird er. Je nach Geschmack kann man ihn mit Zitrone und etwas Honig würzen. Vor Reiseantritt eine Tasse trinken. In einer Thermoskanne kann man den Tee leicht mit auf Reisen nehmen.
Alternativ kann man auf die Reise eine Ingwerknolle mitnehmen, in akuten Fällen im Flugzeug oder an einer Raststätte um einen Becher heißes Wasser bitten und den Tee direkt zubereiten.
Bei Bedarf ist es auch möglich, direkt auf einem Stück Ingwer zu kauen.

Wie gut Ingwer hilft, hängt natürlich von der Stärke der Reisekrankheit und von der jeweiligen Person ab.

 

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Jasmin


Jasminum officinale

Jasmin

Die Heimat des Jasmins liegt in Asien. Es gibt zahlreiche Arten, wovon einige zur Duftölherstellung verwendet werden. Man findet die Kletterpflanze in der Himalaja-Region und im Südwesten Chinas. Er wächst in Steppen und Trockenwäldern und bevorzugt sonnige Standorte. Der Name Jasmin geht auf den persischen Namen „yasmin“ - „wohlriechend“ zurück. Der Jasmin wurde im 16. Jahrhundert auch nach Europa gebracht und wird hier seitdem als Zierstrauch kultiviert.

Aus dem Jasmin wird ein Absolue gewonnen, das heißt mittels Lösungsmittel werden aus dem Pflanzenmaterial ölige Duftstoffe gewonnen. Dieses wird vor allem in der Parfümindustrie, in Jasmintee oder in der Aromatherapie genutzt.

Entspannend und erotisierend zugleich
Der Jasmin wird als entspannendes, öffnendes Duftöl bei Nervosität und Angst, andererseits als sinnliches, erotisierendes Körperöl eingesetzt. In der Hautpflege wird Jasmin ebenfalls gerne wegen seines entspannenden Duftes verwendet.


Familie: Ölbaumgewächse (Oleaceae)

Pflanze und Blüte: sommergrüner kletternder Strauch, 0,5 bis 4 m hoch; weiße, stark duftende Blüten; Blütezeit: Juni bis September;

Inhaltstoffe: Monoterpene, Ketone, Oxide

Wirkung: entspannend, antidepressiv, erotisierend, schmerzstillend

Verwendete Pflanzenteile: Blüten


Produkte mit Jasmin:
INIZIO verwendet Jasmin vor allem als ätherisches Öl.
Partner- und Massageöl FEUERWERK mit Jasmin
Schwangerschaftsöl FRAUENSACHE mit Jasmin

 

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Echte Kamille


Matricaria chamomilla

Kamille

Eine der vielseitigsten und wohl auch bekanntesten Pflanzen in der Volksheilkunde ist die echte Kamille. Ursprünglich in Vorderasien, Süd- und Osteuropa beheimatet ist sie mittlerweile in fast ganz Europa heimisch und wird in vielen Teilen der Welt kultiviert. Die bekanntesten Anbauländer sind aktuell Argentinien, Ägypten sowie Bulgarien.

Magen/Darmbeschwerden, Erkältungen, Mundspülungen,...
Wer kennt ihn nicht, den Kamillentee, wenn man etwas Bauchweh hat. Und so ist es nicht verwunderlich, dass die Hauptanwendungsgebiete der Kamille Magen- und Darmbeschwerden, Gastritis, Blähungen, Mensturationsbeschwerden,… sind. Auch bei Erkältungskrankheit wird Kamillentee gerne getrunken.

Äußerlich wird die Kamille vor allem bei entzündlichen Schleimhauterkrankungen in der Mundhöhle und des Zahnfleisches sowie bei Parodontitis für Spülungen verwendet, bei Entzündungen des Genitalbereiches sind auch Sitzbäder sehr wohltuend.

Kamillenöl wird in der Volksmedizin auch bei entzündlichen Hauterkrankungen und zur Ausgleichung des Hautbildes verwendet. Waschungen mit Kamillentee oder Kamillenhydrolat helfen bei Ausschlägen, nehmen den Juckreiz und beruhigen die Haut.

Unschlagbar ist die Kamille auch in der Baby- und Kinderheilkunde. Kamille ist besonders mild und verträglich. Sie wird bei Windeldermatitis, Zahnweh, Bauchweh oder einfach nur zur Beruhigung eingesetzt.

Die Teemischung von Kamille mit bitteren Kräutern macht diese milder und besser "trinkbar".

Die Echte Kamille wurde vom Verband Deutscher Drogisten (VDD) im Jahre 1987 zur ersten Arzneipflanze des Jahres und 2002 zur Heilpflanze des Jahres gewählt. Das HMPC hat Kamillenblüten und Kamillenöl als traditionelle pflanzliche Arzneimittel einge­stuft. Die Wirkung ist von der Kommission E und ESCOP anerkannt.


Familie: Korbblütler (Asteraceae)

Pflanze und Blüte: einjährige krautige Pflanze, bis 50 cm hoch; weiße Zungenblüten um gelbe Röhrenblüten; Blütezeit: Mai bis September;

Inhaltstoffe: ätherisches Öl, Flavonoide, Schleimstoffe, Phenolcarbonsäuren

Wirkung: entzündungshemmend, krampflösend, desodorierend, antibakteriell, beruhigend, schmerzstillend (bei einer Daueranwendung kann sie aber auch zu Nervosität führen)

Verwendete Pflanzenteile: vor allem Blüten


Ernte: von meist Mai bis Juli; bei Sonnenschein und voller Blüte zur Mittagszeit; vor allem die Blütenköpfe, für Sitz- oder Teilbäder können auch die Blattstiele und Blätter dazuverwendet werden;

FRISCH ODER GETROCKNET: Zur Trocknung die Kamille zu Sträußchen binden oder die Blütenköpfchen lose auf einem Backblech verteilen.

ANWENDUNG: Tee (innerlich und äußerlich), als Tinktur, Ölauszug und Hydrolat

  • Tee (innerlich) bei Magen-Darmbeschwerden
  • Tee (innerlich) bei Menstruationsbeschwerden
  • Tee (zum Gurgeln) bei Halsweh, Mund- und Rachenentzündungen
  • Tee (zur Mundspülung) bei Zahnfleischentzündungen sowie Parodontitis
  • Zahnöl bei Entzündungen im Mundraum und Parodontitis
  • Gesichtsdampfbad zur Hautberuhigung bei Hautunreinheiten
  • Kamillenölauszug zur Hautberuhigung bei bakteriellen Hauterkrankungen
  • Kamillenölauszug zur Hautpflege bei Hautschäden durch Bestrahlung
  • Kamillenölauszug bei Pflege bei Störungen des Gential- und Analbereiches
  • Kamillenölauszug zur milden Babypflege bei wunden Hautstellen
  • Kamillenölauszug zur milden Babymassage bei Blähungen

Produkte mit Echter Kamille:
INIZIO verwendet Kamille vor allem als Hydrolat, als Ölauszug sowie getrocknet für Sitzbäder.
Kamille Hydrolat
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Kümmel


Carum carvi

Kümmel

Kümmel ist eine sehr anspruchslose Pflanze, wächst gerne auf sonnigen Wiesen und kann einfach im Garten angepflanzt werden. Er wird seit Jahrtausenden kulitivert und wurde sowohl in Ausgrabungen von Pfahlbauten wie auch in ägyptischen Gräbern gefunden. Er ist in fast ganz Europa und Teilen von Asien heimisch. Seine lange Geschichte als Küchen- und Heilgewürz ist in zahlreichen Schriften belegt.

Hilfe bei Blähungen
Kümmel war und ist ein klassisches Gewürz bei schwer verdaulichen Speisen und eines der besten Mittel gegen Blähungen. Die Kommision E empfiehlt Kümmel bei Verdauungsbeschwerden, krampfartigen Beschwerden im Magen-Darm-Trakt, Blähungen und Völlegefühl. Heute wird Kümmel unter anderm in Polen, Ostdeutschland und Ägypten gezüchtet.

Kümmeltee wird in der Volksmedizin auch bei Mundgeruch, Menstruationsbeschwerden oder zur Milchbildung bei Müttern eingesetzt. Seltener wird es auch als Hausmittel gegen Husten angewendet.

Effizientes Beruhigungsmittel bei Kleinkindern
Vor allem als Beruhigungsmittel bei Babys und Kleinkindern hat sich Kümmel bewährt. Das liegt wahrscheinlich daran, dass Kinder meist durch "innere Winde" geplagt werden und unruhig werden. Kümmel baut genau diese Winde ab und hilft gegen Blähungen. Besonders bewährt haben sich Babybauch-Massagen mit Babyöl mit Kümmel.

Kümmel in der Küche
Bei Speisen, die sehr fett bzw. schlecht verdaulich sind (z.B. Kohlgemüse, Schweinebraten, Sauerkraut,...) wird seit jeher Kümmel als Gewürz verwendet. Damit kommen die "inneren Winde" erst gar nicht auf und Speisen werden besser verdaulich.


Familie: Doldenblütler (Apiaceae)

Pflanze und Blüte: zweijährige krautige Pflanzen, bis 1 m hoch, eines der ältesten Gewürze in Europa; weiß bis rosa Doppeldolden-Blüten; Blütezeit: Mai bis Juli;

Inhaltstoffe: ätherisches Öl, davon Carvon, Flavonoide, Cumarine

Wirkung: beruhigend, krampflösend, durchblutungsfördernd, antimikrobiell

Verwendete Pflanzenteile: Samen (Erntezeit Juli bis August)


Produkte mit Kümmel:
INIZIO verwendet Kümmel vor allem als ätherisches Öl.
Babyöl Zauberspruch Bio mit Kümmel

 

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Lavendel


Lavandula angustifolia

Lavendel

Die Heimat des Lavendels ist der Mittelmeerraum. Er wächst an sonnigen, trockenen und windgeschützten Standorten und erreicht vereinzelt die Waldgrenze. Sehr bekannt sind vor allem die Lavendelfelder der Provence. Der Name „Lavandula“ stammt sehr wahrscheinlich vom lateinischen Wort „lavare“ ab, was „waschen“ heißt. In römischen Bädern wurde Lavendel als Duftstoff eingesetzt, um das Wasser zu parfümieren.

Nur die Ruhe...
Lavendel wird bei nervöser Unruhe, Erschöpfung, Kopfweg und Einschafstörungen und deshalb auch gerne in der Kranken- und Altenpflege eingesetzt. Die angstlösende Wirkung des Lavendelöles wurde 2014 in einer Doppelblindstudie nachgewiesen. Die beruhigende Wirkung ist von der Kommison E anerkannt. Sie empfiehlt Lavendel innerlich bei Unruhezuständen, Einschlafstörungen, nervösem Reizmagen, Roemheld-Syndrom, Meteorismus und nervösen Darmbeschwerden. Äußerlich werden die Extrakte zur Therapie von funktionellen Kreislaufstörungen befürwortet.

Lavendel wird in der Volksmedizin auch bei Hautproblemen, entzündeten Wunden oder sogar Gürtelrose angewendet. Auf Grund seiner antibakteriellen Wirkung wird Lavendelöl auch bei Haut- und Nagelpilzerkrankungen eingesetzt. Als Gesichtswasser für jeden Hauttyp wirkt es beruhigend. Es ist besonders gut geeignet bei Couperose (erweiterte Äderchen), bei Akne und bei leicht verletzter Haut (z.B. nach der Rasur).

Getrockneter Lavendel soll Motten von Kleiderkästen fernhalten.

Der Echte Lavendel war 2008 Heilpflanze des Jahres.


Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)

Pflanze und Blüte: ausdauernde krautige Pflanzen, bis 1 m hoch; violette, ährige Blütenstände; Blütezeit: Juni bis August;

Inhaltstoffe: ätherisches Öl, davon Linalylacetat und Linalool, Saponine

Wirkung: beruhigend, entspannend, schlaffördernd, angstlösend, antimikrobiell, entzündungshemmend, durchblutungsfördernd, leicht harntreibend

Verwendete Pflanzenteile: oberirdische Pflanzenteile (Stengel, Blätter, Blüten), Produkte aus reinen Blüten riechen typischer, Produkte mit Stielen und Blättern haben einen krautig-holzigen Nebenduft


Ernte: von Juni bis Juli, selten noch einmal im Herbst; bei Sonnenschein und voller Blüte zur Mittagszeit; Blüten, manchmal auch mit etwas Kraut;

FRISCH ODER GETROCKNET: zum Verzehr lieber frisch verwenden, als Mottensäckchen auch getrocknet; zur Trocknung den Lavendel zu Sträußchen binden;
Über den richtigen Erntezeitpunkt von Lavendel lässt sich diskutieren. Folgende Anregungen können Sie beachten:
Wenn Sie den Lavendel zum Dekorieren ernten möchten, sollten Sie das möglichst dann tun, wenn sich die ersten, untersten Blüten geöffnet haben. Der Gehalt an ätherischen Ölen ist hingegen am Höchsten, wenn der Lavendel kurz vor dem kompletten Aufblühen ist. Lavendel entwickelt das volle Aroma oft erst, wenn er schon fast abgeblüht ist. Für Kräutersalze, Kräuterzucker,... den Lavendel also erst ernten, wenn sich die letzten Blüten geöffnet haben.

ANWENDUNG in der küche: junge Triebspitzen als Würze zu Fisch oder Geflügel, in Kräutermischungen; Blüten als Garnierung auf Süßspeisen (Achtung: den Geschmack mag nicht jeder!); Lavendel Hydrolat zur Parfümierung von Süßspeisen schmeckt nicht ganz so herb wie frischer Lavendel;

ANWENDUNG: Tee (vor allem äußerlich), ätherisches Öl und Hydrolat

  • Hydrolat und ätherisches Öl (äußerlich) zur Behandlung von Kopfweh
  • Hydrolat und ätherisches Öl (äußerlich) zur Beruhigung bei Nervosität
  • Hydrolat (äußerlich) bei trockener, spröder oder durch Medikamenteneinnahme geschädigter Haut
  • Hydrolat (äußerlich) bei Couperose
  • Hydrolat (äußerlich) als tägliches Gesichtswasser
  • Blüten (getrocknet) als Mottensäckchen

Produkte mit Lavendel:
Wir lieben den Duft nach Provence und die außergewöhnlich hautpflegenden Eigenschaften von Lavendel einfach. Deshalb verwendet INIZIO Lavendel sehr häufig – vor allem als Hydrolat und in Hydrolatmischungen sowie als ätherisches Öl.
Intimöl STREICHELEINHEIT mit Lavendel
Schwangerschaftsöl FRAUENSACHE mit Lavendel

Hautpflege-Hydrolat SOMMERBRISE mit Lavendel
Erfrischungshydrolat MAIRGEGEN mit Lavendel
Gesichts- und Rasierwasser WINDHAUCH mit Lavendel
Intim Hydrolat MORGENTAU mit Lavendel
Baby Hydrolat FEENSTAUB mit Lavendel

Lavendel Hydrolat
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LUNAS TIPP:
Besser schlafen mit Lavendel

Lavendel ist eine einfache Möglichkeit, Einschlafstörungen und unruhigem Schlaf vorzubeugen.

Ein paar Tropfen Lavendelöl auf ein Taschentuch geben und auf dem Nachtkästchen oder direkt neben dem Kopfkissen positionieren. Wem der Duft zu intensiv ist, kann auch vor dem Einschlafen die Unterarme mit Lavendelhydrolat einsprühen.

ACHTUNG: Bei Asthmatiker, Kleinkindern und gegen Lavendel allergische Personen kann es zu Atemnot kommen. Deshalb das Lavendelöl unbedingt am Tag vortesten! Dazu einfach das mit dem Öl getränkte Taschentuch ein paar Stunden mit sich tragen.

 

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Löwenzahn


TARAXACUM OFFICINALE

Loewenzahn

Die Heimat des Löwenzahns ist Europa und Asien, mittlerweile ist er aber in vielen Gebieten der Nordhalbkugel weitverbreitet. Durch sein relativ frühes Blühen im Frühling und seine starke Verbreitung dient er als wichtige Bienenweide. Man findet Löwenzahn genauso auf Wiesen, Weiden und im Garten, wie er auf Geröll, in Mauerritzen oder am Straßenrand wächst. Genau diese Anpassungsfähigkeit ist es, die ihn so unbeliebt macht. Denn hat er einmal Fuß gefasst, kann man ihn praktisch nicht mehr ausrotten.

Löwenzahn lebt wie das Gänseblümchen mit der Sonne. Geht die Sonne auf, öffnet sich die Blüte. Wenn sie untergeht, schließt sie sich wieder. Scheint die Sonne gar nicht, bleibt auch die Blüte geschlossen.

Bitter vertreibt bitter
Die von vielen als Unkraut bezeichnete Blume ist eine alte Heilpflanze. Sie wird schon seit über 1000 Jahren als Allheilmittel verwendet, mit dem Leberkrankheiten und Verdauungsbeschwerden behandelt werden können. Auch Milz und Galle profitieren von Löwenzahn.

Hauptwirkstoff sind die hohe Konzentration an Bitterstoffen, nicht um sonst ist der Gattungsname „Taraxacum“, was soviel wie bitteres Kraut bedeutet. Diese Bitterstoffe, die vor allem in der Wurzel, aber auch im Rest der Pflanze vorhanden sind, kombiniert mit Gerbstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen sind gut für Verdauung, Nierentätigkeit und die Produktion von Gallensäften. Löwenzahn fördert nämlich die Ausscheidung der Verdauungsdrüsen. Zudem wirkt er harntreibend und reinigend. Junge Blätter werden oft in Entschlackungstees angewendet. Auf Grund der entwässernden und zugleich antientzündlichen Wirkung wird er in der Naturmedizin auch bei Gelenkbeschwerden eingesetzt.

Die Kommission E empfiehlt Löwenzahnkraut und Wurzeln bei Verdauungsbeschwerden und Appetitlosigkeit, durch Wiederherstellung von Leber- und Gallefunktion und zur Anregung des Harnausflusses

Gut für unreine Haut
Schon früher empfahl man in der Volksmedizin bei unreiner Haut Waschungen mit Löwenzahn-Blütenwasser. Der weiße Saft soll bei Warzen helfen. Heute wird Löwenzahn vor allem bei strapazierter, rissiger und spröder Haut empfohlen.

Einsatz in der Küche
In früheren Zeiten war der Löwenzahn im Frühjahr eine erwartete Bereicherung auf dem Speiseplan. So war er z.B. Bestandteil der bekannten 9-Kräuter-Suppe, auch Gründonnerstagssuppe genannt. Die jungen, nur leicht bitteren Blätter werden in Salaten, Dipps und Suppen verwendet. Löwenzahn ist reich an Vitamin C, Beta Karotin, Kalzium, Eisen und Bitterstoffen.
Vor allem die gelben Blüten werden außerdem zu Löwenzahnhonig verarbeitet.

Löwenzahn ist ein hervorragendes Entschlackungs- und Entgiftungskraut. Er leitet vieles davon wieder ab, was wir an Umweltgiften zu uns genommen haben. Ein ganz einfaches Hausmittel dazu ist Löwenzahntee. Einfach 4-5 junge Löwenzahnblätter mit 1/4 Liter ca. 85°C heißem Wasser übergießen und 8-10 Minuten ziehen lassen. Löwenzahn lässt sich auch gut mit Gänseblümchen, Gundermann und Zitronenmelisse mischen.

 

Lesen Sie diesen Bericht über Löwenzahn

 


Familie: Korbblütler (Asteraceae)

Pflanze und Blüte: ausdauernde krautige Pflanzen, bis 30 cm hoch; gelbe Blüten; Blütezeit: April bis Mai;

Inhaltstoffe: Bitterstoffe, Carotinoide, Cumarine, Gerbstoffe, Flavonoide, Vitamin C, Vitamin A

Wirkung: antibakteriell, entzündungshemmend, stoffwechselanregend, blutreinigend, harntreibend, stoffwechselfördernd

Verwendete Pflanzenteile: Wurzeln, Blätter und Blüten


Ernte: von Mai bis Juni; bei Sonnenschein und voller Blüte zur Mittagszeit; alle Teile, Blüten als Honig oder zur Hautpflege, Blätter als Tee, Wurzeln als Tee oder Tinktur; Wurzeln enthalten im Frühjahr mehr Bitterstoffe, im Herbst mehr Inulin; am meisten Bitterstoffe enthalten die Wurzeln;

FRISCH ODER GETROCKNET: Blüten sollte man frisch verwenden, Blätter kann man zur Trocknung nebeneinander lose auf einem Backblech verteilen. Wurzeln kann man gewaschen mit dem Kraut zum Trocknen aufhängen.

ANWENDUNG in der küche: Frisch in Salaten, Suppen, Kräuterquark,...

ANWENDUNG: Tee (innerlich und äußerlich), als Tinktur, Ölauszug und Hydrolat

  • Tee (innerlich) zur Behandlung von Blasenentzündungen
  • Blätter und Wurzeln (roh, als Tee oder Tinktur innerlich) zur Entgiftung und Entschlackung
  • Tee (äußerliche Waschung) zur Behandlung von trockener, rissiger Haut
  • Hydrolat (äußerlich) bei trockener, rissiger Haut

Produkte mit Löwenzahn:
INIZIO verwendet Löwenzahn vor allem als Hydrolat und in Hydrolatmischungen.
Hydrolat WILDE BRAUT mit Löwenzahn

Löwenzahn Hydrolat
Zum gesamten Hydrolat-Sortiment von Inizio Naturkosmetik


LUNAS EMPFEHLUNG:
Die etwas andere Suppe

9-Kräuter-Suppe – eine gesunde Abwechslung auf dem Frühlings-Speiseplan

Zutaten für 2-4 Personen:
3-5 Hände voll Wildkräuter (traditionell sind es neun verschiedene Kräuter, das spielt aber keine Rolle), z.B. Löwenzahn, Gundermann, Schafgarbe, Spitzwegerich, Girsch, Brennessel, Sauerampfer, Brunnenkresse, Taubnessel, Bärlauch - natürlich können auch Küchenkräuter wie Petersilie, Liebstöckel,... verwendet werden
etwas Öl oder Butter
1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe
2 Kartoffeln
500 ml Wasser oder Suppe
250 ml Weißwein
125 ml Rahm
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Die Zwiebel und die Knoblauchzehe klein schneiden, in Butter oder Öl kurz anrösten. Geschälte, grob geschnittene Kartoffeln zugeben, kurz braten. Anschließend mit Wasser oder Suppe und mit dem Weißwein ablöschen, würzen und ca. 20 Minuten zugedeckt köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind. Nun die gewaschenen und grob zerkleinerten Kräuter sowie den Rahm zugeben und kurz mitköcheln lassen. Dabei darauf achten, dass die Suppe nicht mehr zu sehr aufkocht. Nun nach belieben pürieren, ggf. noch einmal nachwürzen und je nach Geschmack mit Blüten, geriebenem Parmesan, gerösteten Brotwürfeln, Sauerrahm,... servieren.

 

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HINWEIS: Inizio übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben. Die Inhalte dieser Seite sind in keiner Weise Ersatz für medizinische Beratung und Behandlung durch einen Arzt. Inizio möchte außerdem keine Anleitung zur Selbstdiagnose geben, die Inhalte dienen nur der Basis- bzw. Zusatzinformation.

 

Icon Eule
Alle Wiesen und Matten, alle Berge und Hügeln sind Apotheken.

[Paracelsus III/614]

 

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