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PFLANZEN SAMMELN


Darauf sollten Sie beim Ernten im Garten aber auch bei der Wildsammlung achten

Kräuter ernten

Die Natur beschenkt uns reichlich mit wertvollen Pflanzenschätzen, die nur darauf warten, geerntet und verwendet zu werden. Aber wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt, was muss man dabei beachten und wie kann man Kräuter möglichst lange haltbar machen?
Lesen Sie mir darüber:

Pflanzen sammeln und konservieren

Allgemeines über das Sammeln und Ernten von Pflanzen
Wann soll geerntet werden?
Zu welcher Jahres- und Tageszeit erntet man was?
Informationen zum Mondkalender
Pflanzen konservieren
Pflanzen trocknen
Pflanzen einfrieren


Pflanzen ernten

  • Sammeln Sie nur Pflanzen, die Sie sicher kennen! Vor allem bei jungen Trieben besteht sehr häufig Verwechslungsgefahr. Besorgen Sie sich einen guten Pflanzenführer und nehmen Sie ihn bei Wildsammlungen auch immer mit. So können Sie auch für Sie unbekannte Pflanzen immer besser kennenlernen.

  • Sammeln Sie nur gesunde, einwandfreie, möglichst saubere Pflanzenteile.

  • Normalerweise werden Blüten, die oberen Triebspitzen bzw. junge Pflanzenteile oder die Wurzeln einer Pflanze geerntet. Es gibt hier aber Ausnahmen. Informieren Sie sich deshalb ggf. welche Pflanzenteile der ausgewählten Pflanzen am meisten Kraft in sich bergen.

  • Verwenden Sie zum Ernten nur scharfes, gereinigtes Werkzeug, damit die Pflanzen nicht unnötig verletzt oder etwaige Krankheiten verbreitet werden – zum Ernten von Blättern und Blüten also eine scharfe Schere oder Gartenschere und zum Ausgraben von Wurzeln eine kleine Handschaufel.

Viele nützliche Kräuter und Pflanzen lassen sich im eigenen Garten oder sogar in einem Topf auf dem Balkon züchten. Manchmal fehlt aber einfach der Platz oder die Voraussetzungen und Pflanzen müssen in der Natur gesammelt werden.

Hier einige Tipps zum Sammeln von Kräutern in der Natur

VORAB: In Naturschutzgebieten ist das Sammeln von Pflanzen verboten. Manchen Pflanzen stehen zudem unter Naturschutz. Diese dürfen prinzipiell nicht gesammelt werden!

  • Pflanzen am besten in einem offenen Korb, oder in einer Papiertüte sammeln. Möglichst keinen Plastiksack verwenden, da hier die Pflanzen schnell zu schwitzen beginnen.

  • Sammeln Sie NICHT an vielbefahrenen Straßen.

  • Sammeln Sie NUR die Kräuterteile, die Sie benötigen. Reißen Sie also nicht die gesamte Pflanze aus. Ausnahme: Sie benötigen die Wurzeln.

  • Sammeln Sie an einer Stelle immer NUR ca. 1/3 der Kräuter ab. Damit können die Kräuter gut für die nächste Ernte nachwachsen.

  • Zertrampeln Sie beim Sammeln möglichst keine Wiese. Laufen Sie also nicht einfach querfeldein, sondern versuchen Sie möglichst vom Wegrand aus zu sammeln. Dies gilt auch für Wiesen, die für Sie unscheinbar wirken und selbstverständlich für landwirtschaftlich genutzte Weiden!

 


Pflanzen ernten

Wann soll geerntet werden?

Eine häufig auftretende Frage ist die nach dem besten Erntezeitpunkt von Pflanzen.

Der optimale Erntezeitpunkt unterscheidet sich von Pflanze zu Pflanze und ist von Witterung, Standort, gewünschtem Pflanzenteil (Blütte, Blatt, Wurzel) aber auch vom Mond abhängig. In manchen Jahren ist es deshalb extrem schwierig, witterungsbedingt den optimalen Erntezeitpunkt zu finden. Hier gilt es einen Kompromiss zu finden. Jeder muss für sich entscheiden, ob er lieber auf eine Pflanze verzichtet, oder auch einmal zu einem ungünstigen Zeitpunkt erntet.

Im folgenden möchten wir Ihnen aber eine kleine Orientierungshilfe bereitstellen, wann Pflanzen am besten geerntet werden können:



Jahres- und Tageszeit

Pflanzen sind mit ihrem Saft- und Energiefluss sehr an Jahres-, aber auch an Tageszeiten gebunden. Um also Pflanzen mit möglichst viel Inhaltstoffen zu ernten ist es wichtig, folgende Regeln grob zu kennen:

Wurzeln
Wurzeln werden am frühen Morgen vor Sonnenaufgang oder am späten Abend gesammelt - meist vor oder nach der Vegetationsperiode der Pflanze. Das ist häufig im Herbst oder im zeitigen Frühjahr. Gerade beim Ernten von Wurzeln ist es wichtig, ein Pflanze gut zu kennen, da sie zum Zeitpunkt der Ernte nicht blüht und Verwechslungsgefahr besteht!

Blüten
Blüten sammelt man in voller Blüte um die Mittagszeit, meist im Frühjahr oder Sommer. Oberirdische Teile sollte man generell besser an sonnigen Tagen ernten. Dann haben sie am meisten Kraft. Im Optimalfall sollten vor der Ernte ebenfalls ein/zwei Tage sonnige Tage liegen. In manchen Jahren ist das witterungsbedingt nicht so einfach...

Nur Blüten sammeln, die voll aufgeblüht sind. Welke Blüten haben in vielen Fällen fast keine Heilkraft mehr. Ausnahme: das Sammeln von Samen.

Meist werden die ganzen Köpfe, manchmal aber auch nur Teile davon verwendet. Beispiel: Manche schwören darauf, beim Löwenzahn nur die Zungenblüten abzuzupfen und zu verwenden. Wir verwenden den gesamten Blütenkopf und haben keinen Qualitätsverlust festgestellt.

TIPP: Nicht immer hat man die Möglichkeit, zum optimalen Zeitpunkt Blüten zu ernten. Sammeln Sie aber wenn möglich zwischen 11 und 15 Uhr (wenn es nicht anders geht bis spätestens 17 Uhr - danach verlieren die Blüten meist sichtbar an Kraft).

Blätter
Blätter und Triebe sammelt man am besten in den Morgenstunden, nachdem der Tau abgetrocknet ist. Dies ist im Sommer je nach Region zwischen 8 und 10 Uhr früh. Die Sonne muss bei Blättern nicht unbedingt voll scheinen. Wichtig ist jedoch, dass sie nicht nass sind. Blätter kann man eigentlich das ganze Jahr vom Frühjahr bis in den Herbst sammeln, es sollte sich aber immer möglichst um junge Triebe handeln und die Pflanze sollte im Idealfall noch vor der Blüte stehen. Diese Triebe haben dann mehr Kraft. Um z.B. bei Zitronenmelisse oder Salbei mehrere Erntephasen zu erzwingen, kann man die Triebe auch vor der Blüte schneiden. So entwickelt sich eine zweite „Blattaustriebsphase".


Mondkalender Vollmond

Mondkalender

Die Wirkung des Mondes auf die Pflanzenwelt und auf uns Menschen ist unbestritten. Manche Regeln basieren auf jahrhundertealte Traditionen und sind wissenschafltich noch kaum belegt.

Beim Pflanzenwachstum sind folgende Mondperioden relevant:
- Phasen der Zu- und Abnahme des Mondes sowie Voll- und Neumond (Mondphase)
- Mondstand in den Tierkreiszeichen
- Auf- und absteigender Mond
- Entfernung des Mondes zur Erde

Mondphase

Von der Erde aus betrachtet erreicht der Mond nach einem synodischen Monat wieder die gleiche Stellung zur Sonne. Diese Zeitspanne dauert durchschittlich 29,53 Tage und ist die Zeit zum Beispiel von Vollmond zu Vollmond. Die Wirkung der Gravitation des Mondes auf die Gezeiten und damit auch auf die Meeresbewohner ist wissenschaftlich erklärt. Dass er auch den Wasserfluss an Land bis hin zu den einzelnen Pflanzen beeinflusst, ist deshalb naheliegend. Dabei geht man davon aus, dass bei zunehmendem Mond die Pflanzenkräfte und -säfte eher in die oberirdischen Teile der Pflanze strömen und sich diese bei abnehmendem Mond in die Wurzeln zurückziehen. Studien zur Haltbarkeit von geschlagenem Holz bei z.B. abnehmendem Mond haben aber meist ergeben, dass die Mondphase keinen signifikanten Einfluss auf die Haltbarkeit habe (z.B. Duhamel du Monceau 1732 bis 1736). Auch Versuche mit dem Schlagen von Christbäumen im optimalen Mondzeichen haben keine messbare Auswirkung auf deren Haltbarkeit.

TIPP: Wir arbeiten so oft wie möglich nach dem Mondkalender, haben aber festgestellt, dass die Witterung sowie Klimafaktoren bei der Ernte einen wichtigeren Faktor darstellen.

 

Wurzeln
Wurzeln werden bei Vollmond oder abnehmenden Mond gesammelt.

Blätter und Blüten
Blätter und Blüten, die frisch verwendet werden oder gleich eingefroren werden, sammelt man bei zunehmendem Mond oder Vollmond. Will man die Blüten und Blätter hingegen trocknen, eignet sich hier der abnehmende Mond.
Ausnahme: Die Brennnessel sollte immer bei abnehmendem Mond gesammelte werden. Viele schwören auch darauf, Brennnesseltee und generell entwässernde Tees immer bei abnehmendem Mond zu trinken.

Früchte
Auch Früchte zur sofortigen Verwendung bei zunehmendem Mond, zur Lagerung eher bei abnehmendem Mond sammeln.


Tierkreiszeichen

Die Einteilung der Tierkreiszeichen erfolgt nach dem siderischen Monat. Hiermit wird die mittlere Zeitspanne bezeichnet, die der Mond benötigt, um von der Erde aus gesehen wieder vor dem gleichen Fixstern zu stehen. Dies dauert 27,322 Tage. In dieser Zeit durchläuft er alle Tierkreiszeichen einmal.
Das Tierkreiszeichen ist für viele wohl der unbekannteste und unwesentlichste Faktor. Vor allem Bauern haben sich jedoch in früheren Tagen aber auch heute noch an den Tierkreiszeichen orientiert.


Folgende Einteilung der Tierkreiszeichen gibt es:

Erdzeichen: Steinbock, Stier, Jungfrau
Wurzel-Tag (Wurzelgemüse sind Kartoffeln, Karotten, aber auch Kräuter wie Baldrian...)

Luftzeichen: Wassermann, Zwilling, Waage
Blüte-Tag (Blütenpflanzen sind Blumenkohl,... und alle Kräuter, deren Blumen Sie verwerten möchten, wie z.B. Ringelblume...)

Wasserzeichen: Fische, Krebs, Skorpion
Blatt-Tag (Blattpflanzen sind Spinat, Kohl,... und alle Kräuter, deren Blätter Sie verwerten möchten, wie z.B. Salbei, Rosmarin, Zitronenmelisse...)

Feuerzeichen: Widder, Löwe, Schütze
Frucht-Tag (Fruchtpflanzen sind Erbsen, Kürbis, Zucchini, Tomaten,... und alle Kräuter, deren Samen Sie verwerten möchten, wie z.B. Kümmel, Koriandersamen...)

Grundsätzlich orientiert man sich bei der Auswahl des Tierkreiszeichens danach, welchen Teil der Pflanze man verwenden möchte. Ganz so einfach ist es jedoch nicht immer. Es kann bei einer Pflanze für ihre Gesundheit durchaus wichtig sein, dass sie eine kräftige Wurzel entwickelt, obwohl man die Blätter ernten möchte.


Im Optimalfall passen bei der Ernte Witterung, Tageszeit, Mondphase und Tierkreiszeichen zusammen.

Blätter
Blätter sollten wenn möglich an Blatttagen (Wasserzeichen: Krebs, Skorpion, Fische) gesammelt werden. Die Skorpion-Tage sollen dabei besonders geeignet sein. An diesen Tagen geernte Blätter eignen sich zum sofortigen Weiterverarbeiten, zum Trocknen und Lagern. In den Krebs- und Fischetagen gesammelte Blätter sollen hingehen umgehend weiterverarbeitet werden.

Blüten
Blüten können an Blütetagen (Luftzeichen: Zwilling, Waage und Wassermann) aber auch an Blatttagen geerntet werden. Die Schimmelgefahr sei hier deutlich geringer. 

 


Pflanzen ernten

Pflanzen konservieren

Mindestens so wichtig wie der richtige Erntezeitpunkt ist die optimale Weiterverarbeitung bzw. Konseriverung der Pflanzen.

Die meisten Kräuter sollte man möglichst rasch frisch weiterverarbeiten oder für den späteren Bedarf schnellstmöglich konservieren, trocknen oder einfrieren. Nur wenige Pflanzen sollten einige Stunden anwelken bevor sie verwendet werden können.

Kräuter sollten möglichst nicht gewaschen werden, damit keine Inhaltstoffe unnötig abgespült werden. Wenn Sie saubere Pflanzen aus Ihrem Garten geerntet haben, müssen diese also gar nicht gewaschen werden.

Wir verwenden sehr gerne möglichst oft frische Kräuter. Das Aroma frisch gepflückter Kräuter ist einfach toll! Trotzdem lässt es sich nicht vermeiden, einige Pflanzen auch konserviert zu verwenden.
Hier einige Tipps dazu:

Lavendel trocknen

KRäuter Trocknen

Vor allem zur Verwendung als Würzkräuter oder als Tee ist das Trocknen eine gute, gebräuchliche Methode, um einen Kräutervorrat anzulegen. Aber auch Lavendel für z.B. Duft- oder Mottensäckchen kann ausgezeichnet getrocknet werden.

Welche Pflanzen können getrocknet werden?
Es können sehr viel Kräuter getrocknet werden. Dazu gehören Rosmarin, Salbei, Majoran, Thymian, Kamille, Oregano, Pfefferminze, Lavendel, Gänseblümchen, Steinklee,... Manche Pflanzen verlieren beim Trocknen jedoch sehr viel von Ihrem Aroma. Z.B. Liebstöckel, Pimpinelle, Basilikum,... und sind nur mäßig zum Trocknen geeignet. Sehr feuchte Kräuter sollte zudem relativ rasch getrocknet werden, da sie sonst schimmeln können.

TIPP: Es gibt ganz unterschiedliche Meinungen, welche Kräuter getrocknet werden können und welche nicht. Auch der Anspruch an das Aroma z.B. von Küchenkräutern ist hier sehr unterschiedlich. Was der eine als sehr gut riechend bezeichnet, empfindet der andere mehr oder weniger nur noch als Heu. Riechen Sie am Ergebnis und entscheiden Sie selbst, was Sie trocknen können und was Sie einfach besser frisch verwenden möchten. Probieren Sie es einfach aus!

Wo sollte man Kräuter trocknen?
Kräuter sollten an einem gut durchlüfteten, warmen aber nicht sonnigen Ort getrocknet werden. Dabei können Kräuter liegend oder hängend getrocknet werden. Optimal sind deshalb überdachte Balkone, Dachboden,...
Wem es schnell gehen soll, kann Kräuter auch im Backofen trocknen.

Wie lange dauert das Trocknen?
An der Luft, egal ob hängend oder liegend, dauert der Trockenvorgang je nach Pflanze und Temperatur ca. 1 bis 4 Wochen. Im Backofen dauert das Trocknen nur einige Stunden.

Wie lagert man getrocknete Kräuter?
Füllen Sie getrocknete Kräuter am besten in Gläser ab und beschriften Sie diese mit dem Pflanzennamen und dem Abfülldatum. Lagern Sie diese an einem Dunklen Ort, z.B. in einer Küchenschublade. Würzkräuter können gleich in einen Kräuterstreuer abgefüllt werden, Teekräuter kann man auch in einer Papiertüte lagern. Auf keinen Fall sollten getrocknete Kräuter in einem Plastikbeutel gelagert werden.

Wie lange kann man getrocknete Kräuter verwenden?
Getrocknete Kräuter kann man mindestens ein Jahr lang verwenden. Sie verderben meist nicht im herkömmlichen Sinn, verlieren jedoch an Aroma und Inhaltstoffen.

 

Lavendel trocknen

Kräuter hängend trocknen

Die schonenste und beste Methode zur Trocknung von Kräutern ist die Trocknung an der Luft. Hier halten sich die Aromastoffe am besten. Majoran, Rosmarin, Salbei, Steinklee, Lavendel,... eignen sich ausgezeichnet, um hängend getrocknet zu werden.

Gehen Sie dabei wie folgt vor:
Bündeln Sie je nach Pflanze (Minze, Salbei) und damit Dichte der Blätter ca. 5 bis 10 Kräutertriebe zu Sträußchen zusammen und binden Sie diese mit einem festen Garn an den Stielen zusammen. Bei z.B. Lavendel können auch deutlich mehr Stiele zusammengebunden werden.
Verwenden Sie pro Strauß nur eine Sorte Kräuter, da die Trocknungszeit durchaus variieren kann.
Hängen Sie die Sträußchen nun kopfüber an einem geeigneten Ort auf. Achten Sie darauf, dass Sie die Kräuter nicht zu dicht nebeneinanderhängen, damit die Pflanzen nicht zu schimmeln beginnen.

Nach ca. 1 bis 4 Wochen sind die Kräuter trocken. Zerbröseln Sie mit den Fingern ein Blatt, wenn es dabei gleich fein zerkrümelt und sich trocken anfühlt, können die Kräuter abgehängt werden. Ansonsten sollte man noch etwas warten. Streifen Sie die trockenen Blätter nun von den Stielen, zerbröseln Sie sie grob und füllen Sie sie in Aufbewahrungsgläser. Beschriften Sie diese mit der Name der Pflanze und mit dem Abfülldatum.

 

Gänseblümchen trocknen

Kräuter liegend oder im Backofen trocknen

Kräuter können auch liegend getrocknet werden. Legen Sie dazu ein Backblech oder Trocknungsgitter mit Küchenrolle aus und belegen Sie dieses mit den Kräutern. Achten Sie unbedingt darauf, das die Kräuter NICHT dicht an dicht übereinanderliegen. Das erhöht die Schimmelbildungsgefahr. Der Trockungsvorgang dauert mindestens 1-4 Wochen.

Deutlich schneller geht das Trocknen im Backofen. Beachten Sie aber, dass durch die höheren Temperaturen durchaus wertvolle Aromastoffe und Inhaltstoffe verloren gehen können.
Legen Sie ein Backblech mit Backpapier oder Küchenrolle aus. Schalten Sie das Backrohr auf ca. 30-40°C ein, niemals höher, da sonst wertvolle Aromastoffe verloren gehen. Verteilen Sie die von den Stielen gezupften Blätter möglichst einlagig auf dem Backblech. Klemmen Sie einen Holzlöffel zwischen die Backofentür, damit sie während des Trocknungsvorganges einen Spalt geöffnet bleibt. Der Trocknungsvorgang dauert ja nach Pflanze ca. 3 bis 5 Stunden. Zerbröseln Sie mit den Fingern ein Blatt, wenn es dabei gleich fein zerkrümelt und sich trocken anfühlt, kann das Backrohr ausgeschaltet werden. Lassen Sie die Kräuter auf Zimmertemperatur abkühlen und füllen Sie diese dann ab.

 

KRäuter Einfrieren

Manche Kräuter sind für das Trocknen einfach nicht ideal. Hier ist eventuell das Einfrieren eine gute Methode, das Aroma der Kräuter zu konservieren. Aber auch nicht alle Kräuter lassen sich gleich gut einfrieren. Bei manchen Kräutern muss man hier wie beim Trocknen mit einem erheblichen Aromaverlust rechnen.

Schnittlauch, Bärläuch, Borretsch, Dill, Koriander, Liebstöckel, Minze, Pimpinelle, Petersilie, Rosmarin, Sauerampfer,… lassen sich durchaus einfrieren relativ gut konservieren.

Es ist platzsparender, wenn Sie die Kräuter schon vor dem Einfrieren von den Stielen zupfen und zerkleinern. Kräuter mit den Stielen einzufrieren hat aber einen Vorteil: Wenn z.B. das Abtrennen der Rosmarinnadeln von frischen Stielen zeitaufwendig ist, können die Nadeln von den gefrorenen Zweigen ganz einfach abgestreift werden.

Sie können zerkleinerte Kräuter auch schon portioniert einfrieren. Dazu die Kräuter mit wenig Wasser in einen Eiswürfelbehälter geben und so einfrieren. Die portionierten Kräuter können nun in einer Dose im Gefrierschrank gelagert werden.

TIPP: Testen Sie hier ein wenig aus, welche Kräuter sie wirklich regelmäßig verwenden und frieren Sie nur solche Kräuter ein. Viele Kräuter werden sonst im Gefrierschrank "vergessen" und müllen diesen nur unnötig zu.

 


Geschäftsführer
INIZIO e.U.

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Last Update: 05/2020 | © 2020 Inizio e.U.

 

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