Hornhaut natürlich entfernen


Gesunde, schöne Füße

gesunde, schöne Haut mit Gänseblümchen

Gesunde, schöne, widerstandsfähige Füße - wer möchte sie nicht! Die Realität sieht meistens anders aus. Dicke Hornschichten überziehen unsere Fersen und fühlen sich rau und unangenehm an, Schwielen, Rhagaden und Hühneraugen schmerzen und last but not least schauen die gelblichen Verdickungen an unseren Füßen einfach nicht schön aus – gerade im Sommer, wenn wir offene Schuhe tragen.
Um das Problem in den Griff zu bekommen, braucht es aber nicht gleich Chemie oder teure Fußpflegebehandlungen.

Hier erfahren Sie alles über Hornhaut, ihre Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten
.


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DAS SIND DIE THEMEN:

Hornschicht – Schutzschild des Körpers
Wie und wo entsteht Hornhaut?
Welchen Einfluss haben Schuhe auf die Hornhautbildung?
Welche Faktoren verstärken außerdem die Hornhautbildung
Hornhaut bei Diabetikern
Behandlung von Hornhaut
Hornhautentfernung
Welche Formen und Erschwernisse können auftreten?
Was können Sie bei Hornhaut sonst noch tun?
Ab wann sollte man zum Arzt gehen?


gesunde, schöne Haut mit Pflanzenölen

Selbst gut passende Schuhe drücken nach einem langen Tag und wie oft tragen wir zudem schmale Schuhe oder gar High-Heels, die uns schon von Grund auf einengen? Druckstellen kennt also wohl jeder von uns. Genau diese Druckstellen sind die häufigste Ursache von übermäßiger Hornhautbildung an den Füßen.
Um die Verhornung besser zu verstehen und so auch sinnvoll behandeln zu können, müssen wir uns den Hautaufbau etwas genauer anschauen.

Hornhaut – Schutzschild des Körpers

Die Epidermis - äußerste Schicht der Haut

Die Haut besteht aus Unterhaut (Subcutis), Lederhaut (Dermis) und Oberhaut (Epidermis). Die Epidermis ist die oberste Schicht der Haut und unsere Schutzhülle gegenüber der Umwelt. Hier entsteht auch die Verhornung der Haut. In der untersten der fünf Schichten – der Basalschicht – bilden sich Zellen, die durch nachwachsende Zellen langsam Richtung Hautoberfläche gedrängt werden und dabei Schritt für Schritt absterben. Der Prozess der Verhornung der Zellen dient der Erhöhung der Stabilität. In der obersten Schicht, dem Stratum corneum (Hornschicht), bilden diese Hornzellen gemeinsam mit einem Gemisch aus Lipiden und Feuchthaltemitteln eine Art Mauer gegen die Aussenwelt, die sogennante Hautbarriere.

Aufbau der Epidermis

Wie und Wo entsteht Hornhaut?

Ca. 96% unseres Körpers sind mit Felderhaut bedeckt, während nur ca. 4% mit Leistenhaut bedeckt sind und zwar an den Fußsohlen und an den Handinnenseiten. Die Leistenhaut weist keine Talgdrüsen auf, ist griffiger und die Epidermis ist deutlich dicker als am Rest des Körpers. Genau hier haben wir Hornhaut.
Hornhaut ist deutlich widerstandsfähiger und fester als normale Haut und schützt damit den Körper an den entsprechenden Stellen vor Belastungen und Verletzungen. Damit erklärt sich auch die vermehrte Hornhautbildung an den Fersen und an den Fingerballen, denn der Körper schützt uns an diesen belasteten Stellen einfach besser. Das beugt Blasen und Schürfungen vor.

Vergleich Lederhaut / Felderhaut

Der Name Hornhaut leitet sich von den Hornzellen ab. Bei übermäßigem Druck oder einseitigen Belastungen werden die Zellen in der Epidermis zu vermehrter Zellteilung angeregt und die Hornschicht kann sich bis zu einer Stärke von 4 mm verdicken. Auch äußere Faktoren, wie Kälte, oder innere Faktoren, wie Hauttrockenheit, haben Einfluss auf die vermehrte Bildung von Hornhaut.

ACHTUNG: In normaler Ausbildung ist Hornhaut sogar gut und wichtig für die Haut. So schützt die Hornhaut z.B. die Füße beim Barfuß-Gehen, die Hände bei körperlicher Arbeit oder auch die Finger beim Geige-Spielen.

 

Bis zu welchem Grad ist Hornhaut gut?
Das ist nicht so ganz einfach zu definieren. Hier kommt es stark auf die Lebensumstände des Einzelnen an. Barfußgeher benötigen eine ausgeprägtere Hornhaut, genauso verhält es sich mit Personen, die regelmäßig eine Schaufel oder z.B. eine Gitarre verwenden. Um bestimmte Tätigkeiten ohne Verletzungsgefahr ausüben zu können, ist es sinnvoll eine starke Hornhaut zu entwickeln, während andere Menschen an diesen Stellen keine Hornhaut benötigen. „Normale Ausbildung“ bedeutet aber immer, dass die Hornhaut zwar fest ist, trotzdem aber eine gewisse Elastizität aufweisen sollte. Sie darf NICHT extrem schuppig sein und vor allem sollte sie KEINE Risse, sogenannte Rhagaden aufweisen. Denn extrem trockene Haut oder Risse bedeuten immer, dass Krankheitserreger leichter in unseren Körper eindringen können.

Hornhaut sollte sich aus den „richtigen Motiven“ bilden. Vermehrte Hornhautbildung an den Zehen und den Fersen sind meist ein Indiz für Druckstellen durch falsches Schuhwerk oder gar für Fußfehlstellungen. Natürlich schützt auch diese Hornhaut den Körper, aber hier sollte die Ursache behoben werden, damit sich die Hornhaut wieder zurückbilden kann. Ansonsten können sich in diesen Hornhautbereichen Schwielen, Risse bis hin zu schmerzhaften Entzündungen, Hühneraugen (Kerne aus komprimierter Hornhaut) oder andere ernsthafte gesundheitliche Schäden entwickeln.

Übermäßige dicke Hornschichten sollte daher nicht nur aus ästhetischen Gründen, sondern vor allem zum Erhalt gesunder Füße und Hände rechtzeitig schonend entfernt und im nächsten Schritt langfristig vermieden werden.


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Herren Schuhe

Welchen Einfluss haben Schuhe auf die Hornhautbildung?

In der westlichen Gesellschaft haben schlecht passendes oder schlichtweg falsches Schuhwerk einen bedeutenden Einfluss auf unseren ganzen Körper. Hohe Absätze machen zwar schöne Beine, doch über mehrere Stunden getragen, sind sie für Frau ungesund. Das meiste Körpergewicht lastet auf den Fußballen, die Sehnen werden überlastet, Hüfte und Wirbelsäule leiden darunter. Aber auch Männer zwängen ihre Füße oft in ungesunde Schuhe. Spitze, enge Schuhe pressen die Zehen zusammen, harte Schuhe führen zu Druckstellen und bei einem schlechten Fußbett kommt es zu einseitigen Belastungen. Verkürzungen der Wadenmuskulatur, Fußdeformationen und Fehlstellungen, aber eben auch übermäßige Hornhautbildung sind die Folge.

Tritt der Druck über Wochen und Monate immer wieder auf, wird die Haut immer mehr zu Hornhautbildung angeregt. Auch das Entfernen der Hornhaut nützt hier oft nichts, denn solange die Ursache nicht behoben ist, bildet unser Körper zum Schutz immer wieder neue Hornhaut.

Erfahren Sie hier mehr zum Thema Highheels und enge Schuhe: Wie wähle ich den richtigen Highheel? Wie pflege ich die Füße und was sollte ich sonst noch beachten?

Lesen Sie hier mehr

trockene Fersenhaut

Welche Faktoren verstärken außerdem die Hornhautbildung

Trockene Haut
An den Fußsohlen und Handinnenseiten befinden sich keine Talgdrüsen. Hitze, Kälte, wasserdichte Schuhe und übermäßiger Schweiss können trockene Haut verstärken. Der Mangel an Feuchtigkeit hat einen Verlust der Elastizität der Hornhaut zur Folge, die Hautbarriere ist gestört, Risse und Schrunden können entstehen. Mit dem Alter verstärken sich die Symptome von trockener Haut, daher tritt Hornhaut vermehrt bei älteren Menschen auf.

Geschlecht
in der Regel sind Frauen stärker von Hornhaut betroffen als Männer. Bestimmte Geschlechtshormone begünstigen die Bildung von trockener Haut.

Diabetes
Die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der der Blutzuckerspiegel erhöht ist. Das bringt zahlreiche gesundheitliche Beeinträchtigungen mit sich. Besonders davon betroffen sind unter anderem die Füße. Auf Grund von Nervenschädigungen haben Diabetiker oft ein vermindertes Schmerzempfinden. Bereits kleine Verletzungen können weitreichende Folgen haben. Zudem leiden Diabetiker oft an Durchblutungsstörungen, was die Wundheilung beeinträchtigt. Vor allem die Fußhaut speichert durch die Stoffwechselerkrankung nicht mehr genug Fett und Feuchtigkeit, eine übermäßige Hornhautbildung ist die Folge.
Eine gründliche, sanfte Fußpflege ist für Diabetiker deshalb besonders wichtig.

UND: Hornhauthobel, -raspel und -feile sind für Diabetiker auf jeden Fall tabu, da die Verletzungsgefahr zu hoch ist!

Verwenden Sie deshalb lieber Bimssteine. Diese bitte aber nach der Verwendung UNBEDINGT reinigen, damit sich keine Pilzerkrankungen ausbreiten können.


So pflegen Sie die Füße richtig

Um Hornhaut langfristig in den Griff zu bekommen ist es wichtig, die Füße nicht erst bei auftretender Hornhaut intensiv zu behandeln, sondern sie das ganze Jahr über regelmäßig zu pflegen. Auch nach dem Abklingen von akuten Beschwerden sollte man die Füße regelmäßig pflegen.

Behandlung von akut störender Hornhaut

1
Ursachen

Als ersten Schritt sollten Sie darüber nachdenken, was mögliche Ursachen für die übermäßige Hornhautproduktion sein können. Sind diese nicht behoben, wird die Hornhautbildung immer wieder erneut einsetzen.

Schuhe
Klar, Schuhe engen auch mal ein oder drücken. Aber: Drücken Sie die Schuhe jeden Tag an der gleichen Stelle? Brennen oder schmerzen die Füße abends immer an den gleichen Stellen? Zu enge, zu harte, zu spitze, zu kleine oder auch zu große Schuhe… falsches Schuhwerk ist die Hauptursache für Hornhaut an den Füßen.
LÖSUNGEN: Tragen Sie möglichst oft bequeme Schuhe. Wenn Sie doch einmal Highheels oder enge Schuhe, die etwas unbequemer sind, tragen, ziehen Sie sie niemals mehrere Tage hintereinander an.
Laufen Sie möglichst viel barfuss.
Gehen Sie nicht barfuß in geschlossenen Schuhen, das erhöht die Reibung und damit die Entzündungsgefahr.
Weitere Tipps finden Sie hier.

Fehlstellungen oder falsche Gangtechnik
Beides führt letzenendes zu einseitigen Belastungen auf die Füße und damit zur Hornhautbildung. Sollten Sie unsicher sein, fragen Sie doch Ihren Hausarzt, dieser kann Sie ggf. zum Orthopäden überweisen.

Übergewicht
Das gesamte Gewicht lastet schlussendlich auf unseren Füßen und führt zu Druckstellen.

Trockene Haut
An den Fußsohlen und Handinnenseiten befinden sich keine Talgdrüsen. Hitze, Kälte, wasserdichte Schuhe und übermäßiger Schweiss, aber auch das Alter und Diabetes können trockene Haut verstärken. Der Mangel an Feuchtigkeit hat einen Verlust der Elastizität der Hornhaut zur Folge, die Hautbarriere ist gestört, Risse und Schrunden können entstehen.
ABHILFE verschafft hier regelmäßige Pflege.

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Vorbereitung

Bevor Sie die Hornhaut behandeln, sollten Sie auf jeden Fall ein warmes Fußbad nehmen.

SO BEREITEN SIE IHRE FÜßE OPTIMAL VOR
3 EL Vollmilch oder Sahne
10 Tropfen Körperöl STANDPUNKT
warmes Wasser (ca. 36-38°C)
eine Handvoll Kräuter (Salbei, Ringelblume, Kamille)

Füllen Sie eine geeignete Schüssel mit warmem Wasser, fügen Sie Öl und Milchprodukt hinzu und rühren Sie alles gut um. Das Fußbad sollte ca. 15 Minuten dauern. Spülen Sie anschließend die Füße mit lauwarmem Wasser nach und trocknen Sie sie gut ab. Feuchte Hornhaut lässt sich bedeutend schwieriger abtragen, als eine gut getrocknete Haut.

Behandeln Sie die Hornhaut nun wie unten beschrieben.

Anstelle der frischen Kräuter sind die Kräutersäckchen bestens für ein vorbereitendes Fußbad geeignet.


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Pflege danach

Eine besonders gute Wirkung kann erzielt werden, wenn die Füße abends vor dem Schlafengehen behandelt und anschließend mit dem Inizio Fußpflegeset eingeölt werden. Die pflegenden Wirkstoffe können so über Nacht einwirken.

ANWENDUNG

Sprühen Sie dazu einige Sprühstöße Hydrolat auf Füße und Waden. Massieren Sie nun auf die feuchte Haut einige Tropfen des Fußöls ein - besonders an den verhornten Stellen. Socken verhindern eine Verschmutzung der Bettwäsche und verstärken zusätzlich die Wirksamkeit des Fußöles


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Hornhautentfernung

Die geeigneten Maßennahmen für die Behandlung von Hornhaut kommt auf die Stärke der Hornhaut und auf Ihre persönlichen Vorlieben und Fähigkeiten an. Hobel, Raspel, elektrische Geräte und Bimssteine sind immer auch mechanische Irritationen am Fuß. Da Hornhaut aber entsteht, um den Fuß genau vor solchen Irritationen zu schützen, muss beim mechanischen Abtragen von Hornhaut vorsichtig vorgegangen werden. Geht man zu grob vor, können Verletzungen entstehen und die Haut reagiert mit einer vermehrten Hornhautbildung! Im Gegensatz dazu sind Hornhautcremen mit Salicylsäure nicht so grob, das Auftragen ist aber auch hier nicht ohne Risiko. LESEN SIE HIER DIE VOR UND NACHTEILE:

Folgende Produkte stehen für die Hornhaut-Entfernung zur Verfügung

  • Hornhauthobel
  • Hornhautraspel
  • Elektrische Hornhautentfernung
  • Bimsstein
  • Hornhautcremen


Hornhauthobel
Mit dem Hornhauthobel können dicke Hornhautstellen behandelt werden. Die meisten Hobel verfügen über zwei Klingen, eine für den ersten groben Schritt und eine für die feineren Arbeiten. Setzen Sie die Klinge unbedingt flach an und üben Sie möglichst wenig Druck dabei aus! Sie sollten nicht zu viel Hornhaut über einmal abtragen, da das die Haut nur zu vermehrter Hornhautbildung anregt und Verletzungsgefahr besteht. Lieber über mehrere Wochen immer wieder Schritt für Schritt Hornhaut entfernen.

Vorteil: Auch dicke, harte Hornhaut kann entfernt werden.
Nachteil: relativ hohe Verletzungsgefahr!
Voraussetzung: scharfe Klingen
Empfehlung: Wir raten von Experimenten durch den Laien ab. Der Hornhauthobel schadet in vielen Fällen mehr, als er nützt. Diabetiker und Personen mit empfindlicher Haut sollten ihn auf keinen Fall verwenden!


Hornhautraspel
Im Gegensatz zum Hornhauthobel ist die Hornhautraspel nicht so drastisch. Hier können Sie etwas mehr Druck ausüben, da die Raspel nicht so tief in die Hornhaut eindringt. Die Raspel ist damit eher zur Entfernung dünnerer Hornhautschichten geeignet. Auch hier sollte über einige Wochen in mehreren Schritten vorgegangen werden, da eine zu drastische Entfernung der Hornhaut die erneute Vermehrung der Hornhaut immer wieder verstärkt.

Vorteil: sanfter als der Hornhauthobel
Nachteil: auch hier besteht Verletzungsgefahr!
Voraussetzung: gereinigte Raspel
Empfehlung: Raspeln können sinnvoll sein, um dickere Hornhautstellen Schritt für Schritt zu behandeln.


elektrische HornhautentfernungElektrische entfernung der Hornhaut
Zur elektrischen Entfernung von Hornhaut stehen diverse Geräte in unterschiedlichen Preisklassen zur Verfügung. Dabei dreht sich mit hoher Geschwindigkeit eine Schleifrolle, die entweder mit Mikrogranulaten oder Diamantpartikeln versehen ist. Hochwertige Geräte verfügen über mehrere Aufsätze, eingebautes Licht sowie einen integrierten Sicherheitsmechanismus, der zu hohen Druck verhindert. Die Anwendung eines elektrischen Hornhautentferners ist somit sicherer als die Anwendung einer Hornhautraspel oder eine Hobels.

Vorteil: verschiedene Aufsätze
Nachteil: relativ hohe Anschaffungskosten
Voraussetzung: hochwertiges Gerät
Empfehlung: Bei elektrischen Geräten stehen verschiedene Aufsätze zur Verfügung, die vor allem dazu geeignet sind, präzise vorzugehen z.B an den Zehen. Für großflächige Behandlungen sind sie eher mühsam.


natürlicher Bimsstein aus LavaBimsstein
Bims ist ein natürliches, poröses Vulkangestein mit einer geringeren Dichte als Wasser, das schon seit der Antike zur Hornhautentfernung verwendet wird. Damit kann die Hornhaut auf sanfte, schonende Weise abgeschmirgelt werden. Man sollte trotzdem nicht mit zuviel Druck oder Hartnäckigkeit vorgehen. Tragen Sie bei jedem Mal nur dünne Schichten ab. Das gewünschte Ergebnis stellt sich so nach einigen Anwendungen ein.

Beim Abschleifen der Hornhaut lagern sich Hautschüppchen in den Poren des Steins ab. Der Bimsstein sollte daher regelmäßig gereinigt werden. Am besten geht das mit einer alten Zahnbürste. Der Bimsstein sollte anschließend mit klarem Wasser abgespült und zum Trocknen aufgehängt werden, damit sich kein Schimmel bildet. Praktische Bimssteine sind deshalb mit einer Schnur versehen.

Natürlich gibt es auch synthetisch hergestellte Bimssteine. Diese nutzen sich aber schneller ab und sind eben, wie der Name schon sagt künstlich und kein Naturprodukt!

Vorteil: Der Bimsstein schleift jeweils nur die oberste Hornschicht ab. Diese Methode ist relativ sanft und es kommt nicht so schnell zu einer Neubildung der Hornhaut. Auch zur Entfernung von grober Verschmutzung an Füßen und Händen ist er gut geeignet.
Nachteil: Das gewünschte Ergebnis stellt sich erst nach einer etwas längeren Zeit ein.
Voraussetzung: Der natürliche Bimsstein sollte regelmäßig gereinigt werden.
Empfehlung: Wir empfehlen diese Methode, weil sie sehr einfach ist und nahezu kein Verletzungsrisiko besteht. Durch die schonende Abtragung der Hornhaut wird die Haut nicht gleich zur Neubildung von Hornhaut angeregt. Aber auch mit einem Bimsstein sollte nicht zu radikal vorgegangen werden.

HINWEIS: Hornhauthobel, -raspel, elektrische Geräte und Bimsstein sind verschiedene Arten der mechanischen Hornhautentfernung. Hier wird immer Hornhaut Schicht für Schicht abgeschmirgelt, wodurch die Hautoberfläche jedoch sehr rau und brüchig wird. Nach der Hornhautentfernung sollte deshalb unbedingt eine beruhigendes Fußöl oder eine Fußcreme aufgetragen werden!


Hornhautcremen
Bei Hornhautcremen sollte man folgende Anwendungen unterscheiden: Soll die Hornhautcreme die Haut nur pflegen und ihr Feuchtigkeit spenden und so langfristig zu einer gesunden Hornhaut beitragen oder soll sie aktiv zur Hornhautentfernung beitragen. Erstere wird als alleinige Maßnahme zur Hornhautentfernung im Normalfall nicht reichen.

In Hornhautcremes, die die Hornhaut auflösen, werden Wirkstoffe eingesetzt, die die Fettschicht zwischen den Hornzellen lösen können und damit das Abschilfern der Haut fördern. Ein sehr bekannter Stoff ist hier Salicylsäure. Damit Salicylsäure wirklich wirkt, sollten Sie auf ein Produkt zurückgreifen, bei dem die Wirkstoffkonzentration bei über 10% liegt. Als sogenannte beta-Hydroxysäure kann Salicylsäure dabei tief in die Haut eindringen und effizient zur Ablösung der Hautzellschichten beitragen. Durch die beschleunigte Abschuppung wird die Haut zur raschen Erneuerung angeregt. Salicylsäure wirkt außerdem schmerzlindernd.

Vorteil: keine mechanische Verletzungsgefahr
Nachteil: Bei der Anwendung auf gesunder Haut hat Salicylsäure durchaus Nebenwirkungen. Trockene Haut, Hautbrennen, Hautjucken und Hautstechen kommen häufig vor. Außerdem besteht bei großflächiger Anwendung die Gefahr der Aufnahme in den Körper. Hier kann Salicylsäure z.B. die Giftigkeit des Krebs- und Rheumamittels Methotrexat erhöhen und die blutzuckersenkende Wirkung von Sulfonylharnstoffen verstärken.
Empfehlung: Produkte mit Salicylsäure sollten nur unter fachkundiger Anleitung eingesetzt werden.

 


 

Schrunden

 

Welche Formen und Erschwernisse können auftreten?

Trockene Haut
An den Fußsohlen und Handinnenseiten befinden sich keine Talgdrüsen. Hitze, Kälte, wasserdichte Schuhe und übermäßiger Schweiss können trockene Haut verstärken. Der Mangel an Feuchtigkeit hat einen Verlust der Elastizität der Hornhaut zur Folge, die Hautbarriere ist gestört. Risse und Schrunden können entstehen. Mit dem Alter verstärken sich die Symptome von trockener Haut, daher tritt Hornhaut vermehrt bei älteren Menschen auf.

Rhagaden
Rhagaden, auch Schrunden genannt, sind tiefe Einrisse der Oberhaut vor allem an den Fersen, zwischen den Zehen, in den Mundwinkeln oder z.B. auch an den Ohrläppchen. In schweren Fällen können sie bis in die Lederhaut reichen. Sie sind oft sehr schlecht heilbar und schmerzhaft. Meistens wird die Stelle, an denen die Rhagaden auftreten (z.B. Fußsohlen) auch immer wieder bewegt und belastet, was die Heilung zusätzlich erschwert und erneute Entzündungen hervorruft.

Wie entstehen Rhagaden: Durch regelmäßige Reibung, Umwelteinflüsse wie Kälte aber auch altersbedingt oder durch Krankheiten kann die Haut austrocknen und an Elastizität verlieren. Aggressive Reinigungs- und Pflegemittel stören die natürliche Hautregeneration zusätzlich. Trockene, spröde Haut reißt leichter ein. An den Füßen werden Rhagaden vor allem durch falsches, enges Schuhwerk begünstigt oder können Reaktionen auf Verletzungen und Infektionen sein.

Wie sollte man Rhagaden behandeln? Da Schrunden gerne immer tiefer werden und sich entzünden können, ist eine Behandlung sinnvoll. In den meisten Fällen ist vor allem aber im Anfangsstadium kein ärztlicher Rat notwendig. Hier helfen meist wundheilende Maßnahmen. So können spezielle Hydrolate, Öle oder Salben, die die Wundheilung fördern, täglich morgens und abends aufgetragen werden. Ein Pflaster kann zusätzlich einen mechanischen Schutz geben.
Sind Schrunden tief und schmerzen, sollte man den Rat eines Mediziners oder Fußpflegers einholen.

Hühneraugen
Ein Hühnerauge ist eine starke Verhornung der Haut. Es entsteht durch starken Druck oder Reibung, z.B. durch enges oder falsches Schuhwerk. Ein tief in die Haut hineinreichender, harter, spitz zulaufender Hornhautkegel kann bei Druck mitunter starke Schmerzen auslösen. Behandlungsformen sind Hühneraugenpflaster, salicylhaltige Tropfen oder die Entfernung durch einen Arzt.

 


 

gesunde Füße

 

Das hilft bei Hornhaut

Gewöhnen Sie sich eine tägliche Fußpflege-Routine an. Pflegen Sie Ihre Füße am besten abends vor dem Schlafengehen.

Wöchentliche Fußbäder tun nicht nur Ihren Füßen, sondern auch Ihrem ganzen Organismus gut. Anschließend lassen sich Ihre Füße gründlich pflegen und überschüssige Hornhaut entfernen.

Tragen Sie so oft wie möglich bequeme Schuhe (Lederschuhe, atmungsaktive Schuhe, ggf. Einlagesohlen)

Gehen Sie so oft wie möglich barfuß, das unterstützt nicht nur die Fussmuskulutar, es stärkt auch die Haut.

Tragen Sie atmungsaktive Baumwollstrümpfe. Vor allem synthetische Kompressionstrümpfe können Hornhaut begünstigen.

Bei einer vermehrten Hornhautbildung empfiehlt sich der Besuch bei einem Fußpfleger.

 


 

ärztlicher Rat bei Hornhaut

 

Ab wann sollte man ärztlichen Rat einholen?

Wie beschrieben ist Hornhaut an und für sich keine Erkrankung sondern ganz im Gegenteil, ein Schutzschild für den Körper. Selbst übermäßige Hornhaut mag zwar nicht schön ausschauen, besorgniserregend ist sie trotzdem nicht. In den meisten Fällen ist eine angepasste Hautpflege ausreichend, in manchen Fällen ist ein Besuch beim Hausarzt dennoch sinnvoll bzw. notwendig:

Lang anhaltende Schmerzen
Einrisse, sogenannte Schrunden sind bei Hornhaut an und für sich nichts ungewöhnliches. Verschwinden die Risse aber trotz sorgfältiger Pflege nicht und schmerzen regelmäßig, sollten Sie einen Arztbesuch erwägen. Tiefe Risse können nämlich bis in die Unterhaut reichen und sich entzünden. Entzündete, tiefe Risse schließen sich meist nicht von selber.

Plötzlich auftretende, schmerzhafte Risse
Im Normalfall entwickelt sich Hornhaut und Schrunden über einen längeren Zeitraum und verstärkt sich, wenn die Füsse nicht richtig gepflegt werden. Treten Risse aber sehr kurzfristig auf, ist das ein Indiz dafür, dass die Ursache eine andere Erkrankung ist.

Sich nicht bessernde Hornhaut
Wenn Sie Ihre Füße regeläßig und sorgsam pflegen, gutes Schuhwerk und atmungsaktive Strümpfe tragen und es trotzdem zu keiner Verringerung der Hornhaut kommt, sollten Sie die Ursache eventuell abklären lassen.
Trockene Fußhaut kann unter Umständen auch ein Zeichen für Diabetes, andere Stoffwechselerkrankungen, Nierenschäden,... sein. Andere Ursachen wären z.B. auch eine allergische Reaktion auf Pflegeprodukte. Ein Arzt kann hier für Klarheit sorgen.

 


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