© Inizio e.U.
Eucalyptus sind beliebte Dekorationspflanzen, die mit ihren blau-silbernen Blättern vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten bieten. Egal ob als Strauch, in der Vase, im Kranz oder Gesteck, egal ob romantisch, schlicht oder Boho – die frisch riechenden Zweige passen immer. Nur selten bekommt man die Zweige aber so einfach in Bio-Qualität zu kaufen – warum sich nicht also selbst einen Strauch ziehen? An einem sonnigen Standort und ausreichend Wasser gedeiht der meist schnellwüchsige Eucalyptusstrauch selbst auf einem Balkon und kann so regelmäßig für Dekozwecke geschnitten werden. Hier erfährst du, wie die Aussaat, Pflege und Überwinterung klappen und was du sonst noch beachten solltest.
DIE THEMEN
Aussaat oder Stecklinge?
Standort / Licht
Nährstoffbedarf / Wasser / Erde
Rückschnitt / Verwendung
Überwinterung
Eucalyptus selber ziehen ist möglich. Die Vorteile: Du weißt, welche Pflanze du gesät hast und die Pflanzen sind oft widerstandsfähiger als gekaufte.
Aussaat
© Inizio e.U.
Es ist nie zu früh: Am besten Eucalyptus ab Ende Dezember bis Ende Januar säen.
Aussaat oder Stecklinge
Eucalyptus ist in der Regel keine Pflanze, die im Wasserglas Wurzeln bildet. Auch in der Erde ist es nicht so einfach, sie zum Anwurzeln zu bewegen. Die Aussaat gelingt meist deutlich besser, wenngleich man die ersten Wochen etwas Geduld aufbringen muss, denn die jungen Keimlinge wachsen oft in der ersten Wochen sehr langsam.
Zeitpunkt
Kann man Eucalyptus immer aussäen? Man sollte spätestens im Februar mit der Aussaat starten, am besten bei zunehmendem Mond. Die Pflänzchen (zumindest unsere) wachsen sehr langsam. Damit sie also im Sommer schon einigermaßen kräftig sind, ist sogar eine Aussaat im Dezember/Jänner sinnvoll, sofern man ein Pflanzenlampe besitzt. Auch die Aussaat zu einem späteren Zeitpunkt ist möglich, allerdings sind sie dann für die nächste Überwinterung noch sehr anfällig für Kälteschäden.
Aussaat
Eucalyptus sind Lichtkeimer. Wir säen die einzelnen Samen im Abstand von ca. 2-3 cm in eine mit milder Anzuchterde gefüllte Aussaatschale. Samen nur andrücken und nicht oder nur mit einem Hauch Erde bedecken. Die Erde sollte warm (also nicht direkt aus dem Gartenlager) und gut durchfeuchtet sein. Außerdem sollte sie die nächsten Wochen unbedingt feucht gehalten werden. Eine Anzuchthaube auf der Aussaatschale erleichtert das.
TIPP: Wir füllen die Aussaatschale schon zwei Tage vor der Aussaat. Meist ist die Erde aus dem Fachhandel trocken. Deshalb gießen wir die Erde nun richtig an und stellen die Saatschale an einen warmen Ort, z.B. auf die die Fußbodenheizung im Badezimmer. Nach zwei Tagen ist die Erde schön warm und feucht.
AUFSTELLORT: Zum Keimen kommt bei uns die Aussaatschale an einen Ort mit ca. 22°C. Nach ca. 3 Wochen sollten die ersten Samen keimen. Nicht die Geduld verlieren, manche Samen keimen auch erst nach 6 Wochen. Nun kommen die zarten Keimlinge unter die Pflanzenlampe. Hier wachsen sie bei ca. 16°C und 12 Stunden Licht am Tag weiter. Dabei sollte man die Erde immer leicht feucht, aber nicht zu nass halten. Bitte beachtet, sie wachsen wirklich relativ langsam!
MONDZEICHEN:
Eucalyptus sollte bei zunehmendem Mond, am besten in einem Wasserzeichen (Blatt) – Fisch, Krebs, Skorpion – gesät werden.
UNSERE EMPFEHLUNG: Die Aussaat sollte möglichst früh im Jahr erfolgen. Wer keine Anzuchtlampe besitzt, sollte aber trotzdem frühestens Ende Februar, besser Anfang März mit der Ausssat beginnen, da das natürliche Licht auf der Fensterbank vorher nicht ausreicht.
Pikieren
Wenn die Pflanzen etwas 5 cm hoch sind, werden sie pikiert. Da die Pflänzchen meist immer noch recht zart sind, sollte man sorgfältig und vorsichtig vorgehen.
Ein Topf mit 8 bis 12 cm Durchmesser ist ideal. Eucalyptus mag leicht saure Erde. Gut geeignet ist z.B. Rhododendron Erde. Wer diese nicht extra kaufen möchte, kann auch eine Mischung aus Kompost und Blumenerde verwenden. Für die „Säure“ sorgen ganz fein zerschnittene Tannennadeln (das gelingt z.B. mit einer Kräuterwiege).
Den neuen Topf ca. bis zur Hälfte mit Erde füllen. Löse die kleine Pflanze nun vorsichtig aus der Erde. Dazu z.B. mit dem spitzen Teil der Kupfer-Gartenkralle Spika möglichst tief unter das Pflänzchen fahren und es vorsichtig herausheben. In den neuen Topf setzen. Das Pflänzchen sollte ungefähr gleich tief stehen, wie in der Anzuchterde. Eventuell also noch etwas mehr Erde in den Topf füllen, bevor du es auf die Erde setzt. Erde nun um das Pflänzchen auffüllen und etwas andrücken. Pflänzchen vorsichtig angießen.
PIKIEREN: (aus dem Französischen für „stechen“) heißt, die zu eng stehenden Pflanzenkeimlinge in etwas größere Töpfe mit nährstoffreicherer Erde umzupflanzen.
Aufzucht
Im Normalfall fängt die Pflanze nun an, etwas schneller zu wachsen. Dafür braucht sie mindestens zwölf, besser vierzehn Stunden Licht am Tag. Außerdem dürfen die Temperaturen am Tag jetzt 22 bis 25°C betragen, ich der Nacht vertragen die kleinen Pflanzen auf keinen Fall Frost. Wir behalten deshalb die Jungpflanzen bis Mitte Mai unter der Pflanzenlampe oder im geschützten Glashaus bzw. Wintergarten. Ist es draußen frostfrei, wollen die Pflanzen gerne an die frische Luft.
Im Juni/Juli können die Jungpflanzen nur durchaus schon in eine großen Topf. Da Eucalyptus nicht gerne umgepflanzt wird, darf dies auch schon ein Topf mit über 20 cm Durchmesser sein. Eucalyptus liebt einen hellen, also eher sonnigen Standort, möchte aber nicht ganz ausgetrocknete Erde. Er liebt warme Süd-Ost oder Süd-West Ausrichtungen und im Hochsommer täglich eine Portion Wasser. Ansonsten reicht das Gießen auch ein bis zweimal die Woche. Die Erde sollte feucht sein, Staunässe will Eucalyptus trotzdem keine.
Umtopfen
Auch wenn er es nicht gerne mag, wer einen großen, buschigen Strauch heranziehen will, kommt um das Umtopfen nicht herum. Eucalyptus will nicht, dass man zu sehr an seinen Wurzeln herumfummelt. Gehe also beim Umtopfen eher vorsichtig vor und rühre den Wurzelballen am besten nicht zu sehr an.
Einfach besser gärtnern!
Exklusiv Kupfer-Gartenwerkzeuge für dein kleines Reich –
mehr Freude an der Gartenarbeit – mehr Ertrag!
Universal-Topfkralle aus Kupferlegierung
* * * * *
für Zimmerpflanzen, Balkon, Hochbeet und Garten
* mit einer Seite zum Auflockern und Krallen sowie einer Seite zum gezielten Ausstechen
* ideal zum Ausjäten und Ausstechen von Beikraut in Balkonkisten und Töpfen
* zum Vorziehen und Pikieren von Jungpflanzen
* verbessert den Bodenaufbau
zum Shop
Mittelgroße Handschaufel aus Kupferlegierung
* * * * *
für Balkon und Garten zum Schaufeln, Graben, Umtopfen, Erde Mischen, Beikraut Ausstechen,…
* leichtes Arbeiten selbst bei festen Pflanzböden
* liegt sehr gut in der Hand und hat eine mittlere Größe für viele Anwendungen
* optimal für die tägliche Kleinarbeit auf dem Balkon und im Garten
zum Shop
© Inizio e.U.
Standort / Licht
Eucalyptus liebt Licht: Raus an die Sonne!
Südausrichtung
Für ein kräftiges Wachstum benötigt Eucalyptus einen sonnigen Standort. Bei sehr geschützten Plätzen mit einer südseitigen Ausrichtung braucht er aber entsprechend Wasser. Ideal im Hochsommer sind Süd-Ost oder Süd-West Ausrichtungen bzw. lichter Schatten um die Mittagszeit – im Frühjahr und im Herbst mögen die Pflanzen hingegen gerne Vollsonne. Im Winter sollte der Standort zusätzlich windgeschützt sein.
Nährstoffbedarf / Wasser / Erde:
Für ein kräftiges Wachstum: Erde feucht halten und regelmäßig Düngen!
Wasserbedarf
Wie so viele Pflanzen mag Eucalyptus keine Staunässe. Trotzdem liebt er feuchten Boden. Deshalb sollte man die Erde am besten täglich kontrollieren. Fühlt sich die oberste Schicht trocken an, freut sich die Pflanze über Wasser.
Vor allem im Sommer überleben Eucalyptus in Töpfen in vielen Fällen mehrere Tage ohne Wasser nicht bzw. nicht ohne beträchtlichen Schaden. Im Urlaub also nicht vergessen, jemanden zum Gießen zu beauftragen!
Nährstoffbedarf / Düngen
Für ein schnelles, buschiges Wachstum mag Eucalyptus auch durchaus Dünger. Wer also die Zweige gerne zu Dekozwecken schneiden möchte, tut gut daran, den Eucalyptus zu düngen. Dazu ab ca. Mai regelmäßig z.B. Flüssigdünger (am besten in Bio-Qualität) laut Packungsanleitung ausbringen. Selbstgemachte Alternativen sind Brennnessel- oder Beinwelljauche und für die „Säure im Boden“ sorgen z.B. fein gemahlene Tannennadeln.
Rückschnitt / Verwendung
© Inizio e.U.
Blau-silbern und wunderschön: Eucalyptus ist eine beliebt Dekopflanze mit vielen Anwendungsmöglichkeiten.
Schnitt
Eucalyptus pflanzt man meist, weil man seine dekorativen, gut riechenden Zweige für Sträuße, Gestecke oder Kränze schätzt. Fühlt er sich einmal wohl, wächst er auch sehr buschig und kann gut geschnitten werden. Die Pflanze am besten mit einer scharfen, gesäuberten Gartenschere an einem vom Blattstamm gesehen nach außen zeigenden Blatt schneiden. Hier verzweigt sich der Eucalyptus rasch wieder.
Eucalyptus frisch
Für Sträuße, Kränze oder Gestecke kann der Eucalyptus ganz einfach frisch geschnitten verarbeitet werden. Bei Sträußen sollten wie eigentlich bei allen Pflanzen die unteren Blätter, die im Wasser stehen, vor dem Straußbinden entfernt werden. Dazu die Blätter gegen den Strich abstreifen. Die abgestreiften Blätter können als wohlriechende Komponente auch noch gut für ein Blumen-Potpourri verwendet werden.
Eucalyptus trocknen
Will man möglichst lange etwas vom Eucalyptus haben, kann man diesen auch ganz einfach trocknen.
MÖGLICHKEIT 1: Schneide die Zweige wie gewünscht ab, binde sie zu kleinen Sträußen und hänge diese kopfüber an einem warmen, luftigen aber nicht sonnigen Ort auf, bis die Blätter trocken sind. Der Eucalyptus verliert durch das Trocknen zwar etwas an Farbe und Duft, sieht aber immer noch wunderschön aus.
MÖGLICHKEIT 2: Die Zweige können genauso gut in eine Vase ohne Wasser gestellt werden. Auch so trocknen sie. Verwendet man die Zweige in Kränzen, trocknen sie auch so meist gut ein. Werden hier jedoch zu feuchte Blüten miteingebunden, kann es zu Schimmelbildung kommen.
MONDZEICHEN:
Eucalyptus sollte zum Trocknen bei abnehmendem Mond, am besten in einem Wasserzeichen (Blatt) – Fisch, Krebs, Skorpion – geschnitten werden.
Überwinterung
© Inizio e.U.
Draußen oder drinnen? Eucalyptus mag es im Winter frostgeschützt.
Frostempfindlichkeit
Eucalyptus liebt grundsätzlich Licht und Wärme und mag den Winter deshalb nicht so gerne. Viele Sorten sind aber im Bereich von niedrigen Minustemperaturen winterhart. Mehr als -10°C vertragen hingegen die wenigsten Sorten. Jungpflanzen bis zu zwei Jahren sind meist noch frostempfindlicher als ausgewachsene, ältere Pflanzen.
Eucalyptus im Freien überwintern
Eucalyptus im Topf bekommt im Spätherbst, sobald Temperaturen um die 0°C angesagt sind, einen geschützten Platz an der südseitigen Hauswand. Dabei stellen wir ihn auf ein Stück Styropor und ummanteln in mit Jute. Bei Minusgraden bekommt er eine Haube aus Vlies, bei einer längeren Kälteperiode braucht er einen Mantel aus Jute oder muss ins frostfreie Glashaus, Wintergarten,… Das klappt in unseren Breitengraden sehr gut. Gießen nicht vergessen! Lange Trockenphasen verzeiht der Eucalyptus leider meist nicht.
Sehr Frost-unempfindliche Sorten halten Temperaturen bis zu -10°C aus. Bedecke dazu den Boden ausreichend mit Mulchmaterial und schütze den unteren Bereich zusätzlich mit Tannenreisig. Die Pflanze selbst solltest du mit einem dünnen Winterschutzvlies ummanteln. Das kann klappen, muss aber nicht.
Eucalyptus im Haus oder im Wintergarten überwintern
Wer einen hellen (im Optimalfall mit Südseitenfenster) Flur oder ein nicht beheiztes Zimmer hat, kann den Eucalyptus sehr gut im Haus überwintern. Was er auch im Winterquartier nicht mag: Dunkelheit (Nordseite) und Trockenheit.
© Adobe Stock/Luis Echeverri Urrea
Die besten Bedingungen im Überblick
- SONNE: Eucalypuspflanzen sind Sonnenanbeterinnen, die an einem Nordstandort nicht gut gedeihen.
- FEUCHTIGKEIT: Die Erde sollte nie ganz austrocknen, aber auch Staunässe mögen die Pflanzen nicht.
- WINTERSCHUTZ: Auch zu tiefe Minusgrade hält die Pflanze nicht aus. Mit einem Winterschutz oder an einem kühlen, hellen Standort im Haus lässt sich die Pflanze gut über den Winter bringen.
Eucalyptus ist eine relativ pflegeleichte, buschig wachsende Pflanze, wenn man ihr einen sonnigen Standort gewährt und sie beim Gießen nicht allzulange übersieht.
© Inizio e.U.
Premium Oxymel
Genuss- & Stärkungsmittel
aus österreichischem Bienenhonig und Apfelessig
Inizio Oxymel Gute Laune
* * * * *
Fruchtiges Genuss und Stärkungsmittel
mit Quitte und Vanille – 100% natürlich
- als Apéro mit Sekt
- als Getränk mit Mineralwasser oder Tee
- zur Stärkung und Aufmunterung
zum Shop
Inizio Oxymel Herzenssache
* * * * *
Herz & Kreislauf unterstützendes Stärkungsmittel
mit Vorarlberger Kräutern – 100% natürlich
- zur allgemeinen Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems
- zum sanftem Ausgleich des Blutdrucks
- bei nervöser Unruhe
zum Shop

INIZIO e.U.
Hat dir der Beitrag gefallen, hast du Fragen oder Anregungen?
Wir freuen uns über deine Nachricht!
Mehr Ideen & Tipps: Inizio Slowflower Lebensart aus dem Garten
Last Update: 02/2026 | © 2026 Inizio e.U.